Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: April 2026 · WhiteRoot UG (haftungsbeschränkt)
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der WhiteRoot UG (haftungsbeschränkt), Wilhelm-Busch-Straße 10a, 94315 Straubing (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung des KI-Telefonassistenten CallFlow AI (nachfolgend „Dienst"). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Leistungsbeschreibung
Der Anbieter stellt dem Kunden einen KI-gestützten Telefonassistenten zur Verfügung, der eingehende Anrufe entgegennimmt, Terminbuchungen vornimmt und standardisierte Anfragen beantwortet. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Paket gemäß aktueller Preisliste auf callflowing.com.
Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst technisch weiterzuentwickeln und anzupassen, sofern die Kernfunktionen des gebuchten Pakets erhalten bleiben.
§ 3 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Eine Anfrage über das Kontaktformular stellt noch kein bindendes Angebot dar. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die monatliche Grundgebühr ist jeweils zum Monatsbeginn im Voraus fällig. Zusatzminuten werden monatlich nachträglich abgerechnet.
Die einmalige Einrichtungsgebühr ist mit Vertragsschluss fällig und nicht erstattungsfähig, sobald mit der Einrichtung begonnen wurde.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Dienst nach schriftlicher Mahnung und Ablauf einer Nachfrist von 7 Tagen zu sperren.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündbar.
Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt) an callflowing@whiteroot.de.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit mehr als zwei Monatsbeiträgen in Verzug ist.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass alle für den Betrieb des Assistenten erforderlichen Informationen (Begrüßungstexte, Kalender-Zugänge, Weiterleitungsnummern) rechtzeitig bereitgestellt werden.
Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass der Einsatz des KI-Assistenten gegenüber seinen Endkunden in Einklang mit den anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften steht, insbesondere durch entsprechende Hinweise in seiner Datenschutzerklärung.
§ 7 Verfügbarkeit und Wartung
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99 % im Jahresdurchschnitt an. Geplante Wartungsfenster werden dem Kunden mit einem Vorlauf von mindestens 24 Stunden angekündigt. Für unvermeidbare Ausfälle durch höhere Gewalt oder Störungen bei vorgelagerten Drittanbietern haftet der Anbieter nicht.
§ 8 Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal auf die innerhalb der letzten 3 Monate gezahlten Entgelte.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass der Assistent alle Anrufe korrekt versteht oder jede Anfrage vollständig beantwortet. Der KI-Assistent ersetzt keine qualifizierte fachliche Beratung.
§ 9 Datenschutz
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Dienstes schließen Anbieter und Kunde einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung des Anbieters sowie der AV-Vertrag.
§ 10 Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern. Die Änderung wird dem Kunden per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Straubing, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
§ 12 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.